Offen, flexibel, emphatisch

In den vergangenen sechs Jahren habe ich mich mit diversen Methoden intensiv auseinandergesetzt, von der Forschung der Funktionsweise des Gehirns bis zu Energiearbeit. Auf dieser Seite beschreibe ich dir einige, für meine Arbeit besonders relevante Methoden, so wie ich sie interpretiere und anwende. Ich verlinke auch Seiten, Bücher oder Videos, die für mich im jeweiligen Bereich lehrreich und inspirierend waren und sind. 

systemischer Ansatz

Was macht mein Chef, wenn ich diese Entscheidung treffe? Was würde mein Vater sagen, wenn ich jenes tue? Steht meine Partnerin hinter mir? Veränderungen wären so leicht, wären da nicht diese anderen Menschen, oder? Wir stecken alle in gewissen Abhängigkeiten und manchmal kommen wir bei einem Thema nicht weiter, weil wir eine systemische Verstrickung noch nicht gelöst haben. Manchmal konkurrieren auch zwei deiner eigenen Ziele miteinander, ohne dass dir das bewusst ist. In der systemischen Arbeit geht es darum,  diese Zusammenhänge abzubilden und Verstrickungen aufzulösen, damit der Weg frei wird zu deinen Wünschen und Zielen.

Aufstellungen

Denkst du auch oft, ein Bild sagt mehr als tausend Worte? Durch Aufstellungen als Teil der systemischen Arbeit, kannst du ein Thema oder Problem das du sonst unter Anstrengung aus dem eigenen Kopf heraus versuchst, jemand anderem zu beschreiben, sichtbar ausrollen und erlebbar machen. Ich empfinde diese Methode als sehr klärend. Ich arbeite dabei sowohl mit Figuren und Steinen als auch mit Menschen, die dann repräsentativ für die einzelnen Aspekte deines Themas stehen. Im Rahmen der Systemischen Strukturaufstellungen (SySt), die ich gelernt habe, kann man jedes System aufstellen: die klassische Familienkonstellation, den Schmerz in der Schulter, die Verdauungsprobleme, die Unsicherheit bezüglich einer Entscheidung oder einer Beziehung, dein Ziel und vieles mehr.
Ich bin immer wieder angenehm überrascht von der verbindenden Kraft, die diese Methode hervorbringt, besonders, bei Aufstellungen mit Menschen und von der Wirkkraft, wenn Dinge sich nach einer Aufstellung ändern, obwohl die zum Thema gehörigen Personen ja gar nicht selbst vor Ort waren sondern nur repräsentiert werden.

 

Außerdem kann man Aufstellungen sehr wirksam im mentalen Raum durchführen, im von Lucas Derks etablierten Sozialen Panorama. Das Gute an dieser Methode ist, dass wir Sie aktuell auch via zoom und ohne persönlichen Kontakt ausüben können. 


Als Literatur empfehle ich: "Basics der Systemischen Strukturaufstellungen" von Renate Daimler. Eine Anleitung für Einsteiger und Fortgeschrittene - mit Beiträgen von Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibéd.

Ansonsten bin ich bei Aufstellung immer fürs Erleben. Seit Januar 2020 biete ich einmal im Monat Aufstellungen zum Kennenlernen an. Im Moment muss das leider pausieren. 

 

NLP

 In einem Beachvolleyball-Camp habe ich 2014 mit einem Mentalcoach zusammengearbeitet, dem es gelang, innerhalb einer Sitzung bei mir genau die Blockierungen herauszuarbeiten, die ich jahrelang unbewusst mit mir herumgetragen hatte. Einige Wochen später fragte ich ihn, wie er arbeite und wo ich das lernen könne. Es stellte sich heraus, dass die Methode NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren) heißt. Ich fand, das klang unglaublich kompliziert und habe mich ehrlich gesagt zu Beginn überhaupt nicht damit beschäftigt, was das inhaltlich ist. Seine Art zu arbeiten hatte bei mir viel Gutes bewirkt, also machte ich meine Grundausbildung an seinem Institut für systemische Kommunikation in Münster. Den Master absolvierte ich am NLP-Zentrum in Berlin, die Trainerausbildung an der Trainerakademie in Fulda.

NLP ist eine sehr vielschichtige Methode, die aus unzähligen Einzelmodellen besteht. Die wichtigsten Komponenten sind für mich die Erkenntnisse, dass ich selbst entscheiden kann, was ich denke, dass Dinge nicht einfach so sind, sondern aus einem Konstrukt meiner subjektiven Realität entstehen. Der Grundsatz: „Alles hat eine positive Absicht“ hat mir auch sehr dabei geholfen, Gefühle, die ich lange verdammt habe, als Unterstützer anzuerkennen und heute besser mit ihnen umgehen zu können. Auch für den Wechsel der Wahrnehmungsposition und die damit verbundene Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen, gibt es viele schöne NLP-Übungen.
Bücher, die mir diesbezüglich gefallen und die für mich die Grundlagen des NLP – so wie ich es verstehe – beinhalten, sind zum Beispiel: „Der Zauberlehrling“ von Alexa Mohl, alle Bücher von John Strelecky und das „ABC der Gefühle“ von Gabriele Frick-Baer und Udo Baer.

 

human design

 Das Human-Design-System ist für mich eine wunderbare Methode, um Menschen dabei zu helfen, ihre Einzigartigkeit zu erkennen, zu lieben und zu leben. Wie oft hast du dich schon gefragt: Warum komme ich mit dieser oder jeder Person nicht klar? Warum rutsche ich in meiner Familie immer wieder in eine bestimmte Rolle? Was stimmt nicht mit meinem Kind? Warum vertrage ich dieses oder jenes Essen mal und mal nicht? Bin ich wirklich so oder muss ich mich nur mehr anstrengen? Es gibt unzählige dieser Fragen die ich hier noch aufführen könnte. Das Human Design System hat mir dabei geholfen, meine Essenz als Person zu erkennen. In der Arbeit mit meinen Klienten habe ich immer wieder bemerkt, wie Tränen flossen, weil jemand sich endlich gesehen fühlte, wie viele Dinge einfacher wurden, weil die Mechanismen klarer wurden. Das Human Design System erklärt in anschaulichen Grafiken, wie unterschiedlich wir alle sind. Genau diese Diversität braucht unsere Welt auch. Eine Human-Design-Analyse ist sehr vielschichtig, von allgemeinen Entscheidungsstrategien geht es über das Auflösen von Blockaden, die Energien in zwischenmenschlichen Beziehungen und Teams bis zur Funktionsweise des Gehirns, Ernährungskomponenten, Lebensumgebung. Ich lasse mich da in der Regel von deinem Thema leiten und von meinem Instinkt, der mir meist ziemlich passend hineingibt, was es sich lohnt anzuschauen, um dir zu helfen. Ich sehe dieses Tool als Hilfsmittel. Wichtig für mich ist es, immer das gesamte Chart anzuschauen und nicht einfach einzelne Komponenten herauszugreifen und diese als unumstößliche Wahrheit zu proklamieren. Inspiration:  Fred Wao (liefert interessante und entspannt formulierte Einblicke), Dayluna (sehr wertschätzender und informativer Podcast), 
Bücher: Understanding Human Design von Karen Curry als Einstiegslektüre oder auch Understanding Your Clients through Human Design von Robin Winn.
Falls ihr mal ein Video schauen wollt, empfehle ich definitiv J.R. Richmond. Er ist leider schon verstorben, die Videos und seine ausgewogene Sichtweise gefallen mir ausgesprochen gut. Außerdem habe ich kürzlich Angelina Fabian entdeckt, die auf ihrem YouTube-Kanal sehr humorvolle und interessante Videos zum Human Design veröffentlicht.

 

 

Channeling

Als Kind hatte ich oft Eingebungen, die ich als seltsam und gruselig eingestuft habe. Eines Tages kam ich weinend ins Wohnzimmer. Ich hatte geträumt, dass ein netter Mann mit Bart an Lungenkrebs verstorben war. Irgendwie erinnerte er mich an meinen Vater. Meine Mutter tröstete mich. Das Telefon klingelte. Ein guter Freund meiner Eltern war an Lungenkrebs gestorben. Derlei Erlebnisse hatte ich häufiger, auch fühlte ich mich mit dem Begriff „Medium“ seltsam vertraut. Inzwischen habe ich mich intensiver mit dieser Begabung auseinandergesetzt und mich darin auch auf der abstrakten Ebene ausbilden lassen. Die Fähigkeit zum Channeln steckt prinzipiell in jedem von uns. Im Channeling geht es darum,  mit den Lichtwesen der geistigen Welt zu kommunizieren. Wenn du bei einem Thema nicht weiterkommst, kannst du deine Fragestellung gern an mich weitergeben und ich channele sie für dich. Ich fand es in meiner bisherigen Arbeit oft erstaunlich, welche Wirkung die von mir kanalisierte Informationen auf meine Klienten hatte. Ich schreibe die Informationen einfach auf und kann sie überhaupt nicht einordnen oder gar bewerten, da ich ja kein Hintergründe kenne – das ist auch gut und richtig so. So manches mal dachte ich allerdings, das sei doch schon ziemlich seltsam, was ich da zusammenschreibe und fragte mich, ob ich das tatsächlich so weitergeben sollte. Bislang war die Erfahrung aber eher so, dass derjenige, der mir die Frage mitgegeben hatte, von den Inhalten extrem bewegt war und das für ihn oder sie total Sinn gemacht hat und hilfreich war. Wie bei allen meinen Methoden, so verfahre ich auch beim Channeling so: Lass uns das machen, was dir hilft und dich voranbringt. 

 

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