Traumfrau

Ich hab gerade festgestellt, dass ich die Traumfrau bin, weil ich immer so viel träume. Ich habe mal zusammengeschrieben, was heute Nacht so los war, damit du auch Bescheid weißt. :)

 

Heute war es wieder überaus spannend. Ich gehörte einer Gruppe von Turnern an. Wir waren aber nicht wirklich Turner. Wir haben zwar bei so einer Aufnahmeprüfung mitgemacht, aber nur, weil wir eine Terroristengruppe undercover verfolgt haben.

Kurz vor oder während der Verkündung in einem großen Saal, in dem bekannt gegeben wurde, wer es geschafft hat, sind wir aufgeflogen und übers Treppenhaus geflüchtet. Ich ging voran und lief nach unten, allerdings wollten die Anderen alle in den hölzernen Fahrstuhl springen und sich schnell hochziehen. Das wusste ich aber nicht. Eine ganz schöne Frechheit finde ich, war ja schließlich mein Traum. 

 

Naja, jedenfalls gab es eine Verzögerung, bis ich umgedreht bin und dann auch im Fahrstuhl war. Dann kamen wir nicht hoch und schon standen ein, zwei der Gegenspieler dort. An dieser Stelle habe ich dann einen Szenenwechsel eingebaut: Ich war zu Hause und habe total hektisch meinen Koffer gepackt. Im Nebenzimmer hat einer der Kollegen das auch gemacht. Wir hatten überhaupt keine Zeit, aber doch hatte ich Zeit genug, ihn anzumeckern, weil er mir irgendeinen Pullover von mir mit einpacken wollte, den ich gar nicht mitnehmen wollte. Interessant war, dass das Zimmer, in dem ich war, das alte Kinderzimmer meiner Schwester war, er war in meinem Zimmer. 

 

Ich saß dann kurz am Laptop und der Deckel klappte dauernd nach hinten. Ich habe einen Apfel dahinter gestellt. Kurze Zeit später war mein Laptop-Deckel voll eingebeult von dem Apfel. Der Kollege kam dann rüber in mein Zimmer. Irgendetwas passiert gleich, dachten wir. Sein Laptop war nämlich auch ausgegangen und dann haben wir auf der Straße gesehen, wie ein Typ, ich dachte die ganze Zeit, das wäre einer von uns, aber offensichtlich gehörte er dann doch zu den anderen, der jedenfalls sprang kurz über dem Boden so waagerecht fliegend in die Straßenbahn und zündete da irgendetwas an, mit einem Streichholz oder so. Zwei unserer Kollegen standen mit verschränkten Armen verärgert auf der Straße neben der Straßenbahn, etwas resigniert, weil es ihnen nicht gelungen war, das zu verhindern. Und dann ging überall der Strom aus. Handykommunikation war dann natürlich auch nicht mehr möglich. 

 

Als mir das einfiel, bin ich aufgewacht.